Oberfläche
Qualität
Verwendung
Verarbeitung
Textur
Variationsbreite
Pflegeleichtigkeit
Verschleiß
Aussehen
Wirkung
Struktur
Farbe
Verfügbarkeit
Preis
Kunststoff
Verbundmaterial
Anmutung
Wertigkeit
Beschichtung
Design
Festigkeit
Dämmung
Isolierung
Prestige
Belastbarkeit
Zugfestigkeit
Druckfestigkeit
Wert
Schutz
Preis
Veredelung
Sicherheit
Feuerfestigkeit
Bruchfestigkeit
Wirkung
Ausdehnung
Schwund
Korrosion
Geruch
Wasserfestigkeit
Ökologie
Recycling
Baubiologie
Haltbarkeit
Konsistenz
Speicherfähigkeit
Empfindlichkeit
Emissionen
Alterung
Leitfähigkeit
Akustik
Opazität
Ziegel
Lehm
Kalksandstein
Blähton
Beton
Muschelkalk
Marmor
Porphyr
Granit
Terrakotta
Fliese
Steingut
Schiefer
Putz
Fichte
Kiefer
Lärche
Tanne
Birke
Buche
Eiche
Linde
Kirsche
Ahorn
Ulme
Nußbaum
Birnbaum
Apfelbaum
Rosenholz
Teak
Palisander
Mahagony
Limba
Verbundglas
Fensterglas
Sicherheitsglas
Schutzglas
Spiegelglas
Stahl
Eisen
Zink
Kupfer
Aluminium
Messing
Folien
Plexiglas
Keramik
Linoleum
Textilien
warm
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edel
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glatt
interessant
traditionell
modisch
stilvoll
elegant
matt
gemustert
lebendig
biegsam
porös
repräsentativ
behaglich
haltbar
umweltfreundlich
wetterfest
wasserdicht
solide
weich
elastisch
strapazierfähig
gediegen
reflektierend
wischfest
abwaschbar
pflegeleicht
schützend
leicht
rustikal
beständig
luftdurchlässig
formbar
fest
natürlich
exotisch
isolierend
frostsicher
hochwertig
wirkungsvoll
belastbar
schlagfest
beschichtet
laminiert
furniert
kratzfest
rutschfest
säurefest
griffig
geschmeidig
ausdrucksvoll
stabil
fragil
zeitgemäß
klassisch
feuerhemmend
feuerfest
biegsam
geschliffen
poliert
lackiert
gebeizt
schwer
strukturiert
gefräst
korrosionsfest
roh
abweisend
angenehm
streng
zurückhaltend
dämmend
antistatisch
zerbrechlich
vornehm
weich
Material
ist die Grundlage der Architektur. Aus vielen natürlichen Baustoffen begannen
die Menschen gezielt die für ihre Zwecke geeigneten Stoffe nach unterschiedlichen
Kriterien wie Stabilität, Dauerhaftigkeit, Wetterfestigkeit auszuwählen
und ihren Zwecken und Wünschen entsprechend zu bearbeiten.
Aus der Wechselwirkung
von Stoff, Verwendungszweck und Bearbeitung erwuchsen Erkenntnis und Befähigung
zu konstruktiven Möglichkeiten.
Mit der Erfindung des
Ziegels, dem ersten modular verwendbaren Baustoff, durch die Sumerer erreichten
die Bauwerke Unabhängigkeit von der Bedingung des reinen Naturbaustoffs.
Die Bauten wurden stärker und höher, prägen von nun an in ihrer
vorwiegend rechtwinkligen, additiven Struktur die Entwicklung der Architektur.
Der
Baustein ist sowohl statisches als auch gestalterisches Element. Er eröffnet
durch die Möglichkeiten beliebiger Kombinationen die freie Gestaltung und
macht die Architektur als eine eigene Größe sichtbar. Im Laufe der
Zeit gewinnen die anderen Materialien zunehmend gestalterischen, dekorativen
und repräsentativen Charakter.
Wir wählen die Baustoffe
und Materialien den Zielen, Ansprüchen und Zwecken der Aufgabe entsprechend
sorgfältig aus, um Funktionen zu unterstreichen oder Einstellungen und
Stimmungen zu erzielen. Dabei legen wir großen Wert auf Qualität
und sparsamen Einsatz gut abgestimmter Materialien, um deren eigene und gegenseitige
Wirkung nicht zu stören.
Die maßvolle, der
Aufgabe angepaßte Materialwahl ist weit effektiver als der verschwenderische
Umgang mit einer Vielzahl unterschiedlicher Materialien.
Material
lebt von seiner Beschaffenheit, von seiner Dichte und inneren Struktur, die
sich wiederum an der Oberfläche darstellt: in Struktur, Farbe und Textur.
Für die konstruktiven
Funktionen des Materials sind Eigenschaften wie Elastizität, Festigkeit
und Formbarkeit bestimmend. Für die Materialwirkung sind eher dessen
Oberfläche und Bearbeitungsmöglichkeiten von entscheidender Bedeutung.
Materialeigenschaften können so betont, reduziert, veredelt oder kaschiert
werden. Man kann Material in seiner natürlichen Form belassen, schleifen,
polieren, einfärben, streichen und lackieren.