Dimensionen
Tiefe
Ausdehnung
Zeit
Maßstab
Anmutung
Harmonie
Komposition
Disharmonie
Spannung
Breite
Höhe
Verhältnis
Mensch
Wirkung
Empfinden
Geschmack
Qualität
Material
Statik
Anordnung
Goldender Schnitt
Überschneidung
Aufteilung
Gewichtung
Linie
Fläche
Körper
Raum
Räumlichkeit
Volumen
Grenzen
Form
Gestaltung
Design
Gefühl
Farbe
Licht
Funktion
Stil
Mathematik
Geometrie
Logik
Biologie
Norm
Normung
Standard
Rhythmus
Raster
Bewegung
Abwechslung
Symmetrie
Asymmetrie
Störung
Wiederholung
Unterbrechung
Ordnung
Gliederung
Strukturierung
Format
Achsen
Horizontale
Vertikale
Schräge
Staffelung
Abstufung
Reihung
Regeln
Baukunst
Kultur
Parameter
Perspektive
Akzent
Wahrnehmung
Kreativität
Wissen
Erfahrung
Psychologie
Anwendung
Komplexität
Variation
Sensibilität
Struktur
Konstante
Variable
Zuordnung
Abhänigkeit
Klarheit
Prägnanz
Ausgewogenheit
Tradition


erhaben
schlank
angenehm
dynamisch
gestreckt
majestätisch
elegant
edel
ungewöhnlich
leicht
schwer
großzügig
erdrückend
angemessen
stimmig
langweilig
überwältigend
extravagant
wohltuend
gedrungen
hart
geordnet
schön
wuchtig
häßlich
ästhetisch
ergonomisch
ausgewogen
unausgewogen
einladend
aufstrebend
verspielt
männlich
natürlich
positiv
abschreckend
sinnlich
weiblich
klar
biologisch
technisch
menschlich
abweisend
spontan
kraftvoll
unangenehm
sachlich
traditionell
ursprünglich
gekünstelt
künstlich
künstlerisch
harmonisch
chaotisch
beruhigend
störend
leicht
orginell
heiter
exotisch
anregend
vertraut
freundlich
interessant
imposant
kraftvoll
einfach
grandios
maßvoll
aggressiv
mystisch
verspielt
nüchtern
fremdartig
reizvoll
phantastisch
spartanisch
bieder
naiv
avantgardistisch
rational
emotional
zeitlos
modern
katastrophal
ergreifend
klassisch
bescheiden
vornehm
aufregend
elementar


Proportionen
Der Umgang mit Maß und Zahl ist die Basis architektonischer Gestaltung. Gute Proportionen der Baukörper und Bauteile ist ein Merkmal sensibler Gestaltung.

Nur in wohlporportionierten Gebäuden und Räumen fühlen sich die Menschen wirklich wohl. Seit den Anfängen der Baukunst haben sich deshalb Baumeister mit dem Problem der für die Menschen heiigneten Proportionen auseinandergesetzt.


 

 

 

 

 

Diesem Bemühen liegt der Gedanke zugrunde, ein allgemein gültiges

 

Maßsystem zu finden, dessen Anwendung dem "natürlichen" Empfinden der Menschen entspricht, ihn funktional und formal befriedigt. Die meisten Systeme richten sich deshalb am Menschen selbst, an seinen Körper-Proportionen aus oder an mathematischen Systemen, die diesen Körperproportionen oft nahe kommen.

In unserer rational und funktional geprägten Zeit ist die Anwendung von Proportionsregeln immer mehr verloren gegangen.

Einerseits glaubte man, daß der Mensch als "Beherrscher" der Natur dieser Regeln, nicht mehr bedarf, andererseits trat die reine Funktion der Gebäude und Räume immer weiter in den Vordergrund. Die Architektur entfernte sich von den Menschen und ihren primären Bedürfnissen. Der Verlust des "menschlichen Maßstabes" wird heute dementsprechend beklagt.

Unser Menschenbild hat sich - besonders in den letzten Jahrzehnten - erheblich gewandelt.

Die Einsicht in ökologische Zusammenhänge und das trotz allem weiter zunehmende, auf Konsum ausgerichtete Verhalten der Menschen zwingen dazu, neue Maßstäbe für eine ökologische vertretbare , humane und technisch wie funktional überzeugende Bauweise zu entwickeln.

Dabei ist vor allem auf ganzheitliche Sicht der Aufgaben zu achten. Der Mensch ist nicht mehr Mittelpunkt der Welt, nicht mehr das Maß aller Dinge, sondern integraler Bestandteil der Biosphäre.

Die Architektur hat in ihren Vorstellungen von MAß und Proportion dieser Entwicklung Rechnung tragen.